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Neon Bank Review 2026


Neon war eine der ersten Neo-Banken auf dem Schweizer Markt. Seit 2019 bieten sie ein Konto an, das komplett über eine App verwaltet wird. Im Mai 2025 hat Neon aber sein Preismodell komplett umgebaut und damit einige Vorteile gestrichen, die das Konto so attraktiv gemacht haben. In diesem Review schauen wir uns an, ob Neon 2026 noch mithalten kann oder ob die Konkurrenz mittlerweile bessere Optionen bietet.

Neon hat mittlerweile rund 240’000 Kunden in der Schweiz und bietet vier verschiedene Kontopläne an. Dazu kommen zwei optionale Erweiterungen (Neon Green und Neon Duo). Das Basisangebot Neon Free bleibt zwar kostenlos, hat aber im Vergleich zu früher weniger inklusive Leistungen.

Neon selbst ist keine Bank. Die Konten werden von der Hypothekarbank Lenzburg geführt, einer regulierten Schweizer Bank. Deine Einlagen sind daher bis CHF 100’000 durch die Schweizer Einlagensicherung geschützt.

Neon Pläne im Vergleich

Seit Mai 2025 bietet Neon vier Pläne an. Hier die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

Neon Free & Plus

Neon FreeNeon Plus
PreisKostenlosCHF 2 pro Monat
oder CHF 20 pro Jahr
Fremdwährungszuschlag0.35%0%
Bargeldbezüge Schweiz02 pro Monat
Bargeldbezug Ausland1.5%1.0%
KartenausstellungCHF 20CHF 20
Versicherungen-Garantieverlängerung

Neon Global & Metal

Neon GlobalNeon Metal
PreisCHF 8 pro Monat
oder CHF 80 pro Jahr
CHF 15 pro Monat
oder CHF 150 pro Jahr
Fremdwährungszuschlag0%0%
Bargeldbezüge Schweiz3 pro Monat5 pro Monat
Bargeldbezug Ausland0.5%0%
KartenausstellungGratisGratis
Wise-Cashback20%40%
VersicherungenReise-, Einkaufs- und CyberversicherungVollpaket inkl. Handy, Ticket und Bestpreis

Kostenlose Bargeldbezüge sind bei allen Plänen an den Kassen von Coop, Aldi und Lidl möglich (ab einem Einkauf von CHF 10). Sonect wird ebenfalls unterstützt.

Neon Free

Das kostenlose Basiskonto ist seit Mai 2025 deutlich abgespeckt. Zahlungen in CHF bleiben kostenlos, aber sobald du im Ausland zahlst oder Bargeld abhebst, fallen Gebühren an: 0.35% Fremdwährungszuschlag auf den Mastercard-Wechselkurs und CHF 2.50 pro Bargeldbezug in der Schweiz. Dazu kommt eine einmalige Kartengebühr von CHF 20 für die Mastercard Debit.

Auf den Spaces (Neon’s Version von Sparkonten) gibt es seit Dezember 2024 keine Zinsen mehr (0.00%), nachdem die SNB den Leitzins auf 0.5% gesenkt hat.

Neon Free lohnt sich für Leute, die ihr Konto hauptsächlich für CHF-Zahlungen nutzen und selten Bargeld abheben. Der 0.35% Fremdwährungszuschlag ist zwar nicht mehr kostenlos wie früher, aber für gelegentliche Zahlungen im Ausland immer noch kompetitiv im Vergleich zu traditionellen Banken. Wer allerdings regelmässig in Fremdwährungen zahlt, fährt mit Neon Plus oder einer Alternative wie Bank WIR günstiger.

Neon Plus

Neon Plus für CHF 2 pro Monat (oder CHF 20 pro Jahr) stellt im Grunde die alten Neon-Free-Konditionen wieder her: 0% Fremdwährungszuschlag und 2 kostenlose Bargeldbezüge pro Monat. Dazu kommt eine Garantieverlängerung für elektronische Geräte, die mit der Karte gekauft werden. Bargeldbezüge im Ausland kosten 1.0% statt 1.5%.

Neon Plus ist der Sweet Spot im Neon-Angebot. Wenn du öfters im Ausland zahlst oder ab und zu Bargeld brauchst, lohnen sich die CHF 20 pro Jahr schnell. Rein über den Fremdwährungszuschlag brauchst du zwar rund CHF 6’000 Ausgaben in Fremdwährungen pro Jahr, um die CHF 20 wieder reinzuholen. Rechnest du aber auch nur einen Bargeldbezug pro Monat dazu (CHF 2.50 bei Free, gratis bei Plus), lohnt sich Plus schon bei deutlich weniger Auslandsausgaben.

Neon Global

Neon Global kostet CHF 8 pro Monat (oder CHF 80 pro Jahr) und richtet sich an Leute, die regelmässig im Ausland unterwegs sind. Du bekommst 3 kostenlose Bargeldbezüge pro Monat, 0% Fremdwährungszuschlag, nur 0.5% Gebühr auf Bargeldbezüge im Ausland und 20% Cashback auf die Wise-Gebühren (nicht auf den vollen Überweisungsbetrag) für internationale Überweisungen. Die Karte ist bei Kontoeröffnung gratis (statt CHF 20).

Das Versicherungspaket von Neon Global umfasst:

  • Garantieverlängerung (3 Jahre zusätzlich auf Elektronik)
  • Reiseversicherungen (Bergung und Transport, Arztkosten weltweit, Reiserücktritt, Flugverspätung, Gepäck)
  • Einkaufsversicherung (Warenrückgabe, Kaufschutz, Online-Kaufschutz)
  • Cyberversicherung (Online-Rechtsschutz, Online-Kontoschutz)

Wichtig: Die Reiseversicherung greift nur, wenn mindestens 80% der Reisekosten mit der Neon-Karte bezahlt wurden. Dasselbe gilt für die Einkaufsversicherung (mindestens 60% mit der Karte).

Für die meisten Leute ist Neon Global aber zu teuer. Der Sprung von CHF 20 pro Jahr (Plus) auf CHF 80 pro Jahr (Global) ist gross, und der Mehrwert beschränkt sich hauptsächlich auf die Versicherungen und den leicht günstigeren Bargeldbezug im Ausland.

Neon Metal

Neon Metal ist der Premium-Plan für CHF 15 pro Monat (oder CHF 150 pro Jahr). Du bekommst eine schwarze Metallkarte, 5 kostenlose Bargeldbezüge pro Monat, 0% Fremdwährungszuschlag, keine Gebühren auf Bargeldbezüge im Ausland und 40% Cashback auf Wise-Gebühren.

Neon Metal enthält alle Versicherungen von Neon Global, plus drei zusätzliche:

  • Handyversicherung (Schäden und Verlust)
  • Bestpreisgarantie (Preisdifferenz zurück innerhalb von 14 Tagen)
  • Ticketschutz (Erstattung bei Krankheit, Unfall oder Ausfall)

Wichtig: Die Versicherungen gelten nur für Käufe, die mit der Neon-Karte getätigt wurden. Wenn du eine Reise mit deiner Kreditkarte buchst, greift die Reiseversicherung nicht. Und du verzichtest auf allfälliges Cashback deiner Kreditkarte.

Neon Erweiterungen

Zusätzlich zu den vier Plänen bietet Neon zwei optionale Erweiterungen an, die mit jedem Plan kombiniert werden können.

Neon Green

Für CHF 3 pro Monat pflanzt Neon für jede CHF 500, die du mit der Karte ausgibst, einen Baum. Du kannst zwischen einer Holzkarte und einer Karte aus recyceltem Plastik wählen.

Neon Duo: das Gemeinschaftskonto

Neon Duo ist das erste vollständig digitale Gemeinschaftskonto in der Schweiz. Zwei Personen im selben Haushalt teilen sich ein Konto mit gemeinsamer IBAN und jeweils einer eigenen Mastercard. Seit Mai 2025 gelten die Vorteile deines Neon-Plans (z.B. reduzierte Auslandsgebühren bei Plus) auch für deine Neon-Duo-Karte, aber nur für deine Karte, nicht für die deines Partners.

Neon Duo kostet CHF 3 pro Person und Monat (also CHF 6 total) plus eine einmalige Kartengebühr von CHF 10 pro Person. Beide Personen brauchen ein eigenes Neon-Konto und müssen im selben Haushalt wohnen.

Vorteile von Neon

Gemeinschaftskonto (Neon Duo)

Neon bietet mit Neon Duo das erste vollständig digitale Gemeinschaftskonto der Schweiz an. Für Paare, die ein gemeinsames Konto wollen, ist das ein echtes Alleinstellungsmerkmal unter den Neobanken.

Gängige Bankfunktionen

Alle wichtigen Funktionen sind vorhanden: LSV, Daueraufträge und eBill werden unterstützt. Neon war die erste digitale Bank mit eBill-Support. Das macht Neon als Hauptkonto nutzbar.

Günstige Auslandsüberweisungen via Wise

Neon hat eine Integration mit Wise direkt in der App. Damit kannst du Geld in über 40 Länder zu günstigen Konditionen überweisen. Mit Neon Global oder Metal bekommst du sogar einen Teil der Wise-Gebühren zurück.

Mobile Payment

Alle gängigen Mobile-Payment-Anbieter werden unterstützt: Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay, Garmin Pay und sogar SwatchPAY.

Einlagensicherung

Deine Einlagen sind bis CHF 100’000 durch die Schweizer Einlagensicherung geschützt, da die Konten bei der Hypothekarbank Lenzburg geführt werden.

Investieren und Vorsorgen

Seit 2023 kannst du mit Neon Invest direkt in der App in Aktien und ETFs investieren. Neon bietet mittlerweile auch Sparpläne an, wobei ausgewählte ETFs sogar ohne Kaufkommission bespart werden können. Seit November 2025 gibt es zudem Neon 3a, eine integrierte Säule-3a-Lösung mit Gebühren von 0.39% bis 0.45% pro Jahr und fünf Anlagestrategien. Beides sind solide Ergänzungen, die ich in separaten Artikeln ausführlicher behandeln werde.

Nachteile von Neon

Kostenlos nur noch mit Einschränkungen

Der grösste Nachteil seit Mai 2025: Wer im Ausland zahlt oder Bargeld abhebt, zahlt drauf. Der 0.35% Fremdwährungszuschlag und CHF 2.50 pro Bargeldbezug waren vorher nicht da. Um die alten Konditionen zurückzubekommen, brauchst du mindestens Neon Plus für CHF 20 pro Jahr. Das ist zwar kein Vermögen, aber es untergräbt Neons ursprüngliches Versprechen einer komplett kostenlosen Bank.

Keine eigene Twint-App

Neon hat keine eigene Twint-App. Du bist auf Twint Prepaid angewiesen, was bedeutet, dass du Geld manuell von deinem Neon-Konto zu Twint verschieben musst. Beträge bis CHF 200 werden sofort aufgeladen, darüber kann es bis zu 4 Arbeitstage dauern. Das ist mühsam, vor allem bei grösseren Zahlungen. Auch wenn du Geld via Twint empfängst, landet es zuerst im Twint-Guthaben. Die Auszahlung auf dein Neon-Konto dauert dann nochmals 2-3 Arbeitstage. Für Twint-Vielnutzer ist Neon somit nicht als Hauptbank zu empfehlen.

Kein Web Banking

Neon bietet weiterhin kein Web Banking an. Dein Konto kannst du ausschliesslich über die Smartphone-App verwalten. Wer seine Bankgeschäfte gerne am Computer erledigt, muss sich eine Alternative suchen.

Keine Filialen

Neon ist eine reine Smartphone-Bank ohne Filialen. Bargeld auf ein Neon-Konto einzuzahlen bleibt umständlich. Die beste Option ist der Kauf von TWINT-Gutscheinen an der Coop-Kasse.

App könnte moderner sein

Die berüchtigten Ausfälle am 25. des Monats gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Stabilitätsprobleme hatte ich seit 2025 keine mehr. Trotzdem wirkt die Neon-App auf mich nicht so modern und flüssig wie bei einigen Konkurrenten. Apps wie die von Alpian oder sogar der ZKB fühlen sich im Vergleich ausgereifter an. Das ist natürlich subjektiv, aber für eine Bank, die sich als reine Smartphone-Bank positioniert, hätte ich hier mehr erwartet.

Keine eigene Kreditkarte

Neon bietet weiterhin nur eine Debitkarte an. Für Reisen (Mietwagen, Hotelreservationen) kann das ein Problem sein. Es gibt aber viele kostenlose Schweizer Kreditkarten, die man problemlos über LSV oder eBill mit dem Neon-Konto verbinden kann. Der einzige Nachteil: man braucht eine zweite App für die Verwaltung der Kreditkarte.

Neon Alternativen

Seit den Preisänderungen im Mai 2025 lohnt es sich, die Konkurrenz genauer anzuschauen. Hier ein Überblick der relevanten Alternativen:

Neon vs Bank WIR (Bankpaket top)

Bank WIR bietet mit dem Bankpaket top meiner Meinung nach das aktuell beste Bankkonto der Schweiz: kostenlose Kontoführung, 0% Fremdwährungszuschlag zum Interbanken-Wechselkurs, 24 kostenlose Bargeldbezüge weltweit pro Jahr, TWINT-Support und ein kostenloses Gemeinschaftskonto. Im direkten Vergleich ist Bank WIR Neon in fast allen Belangen überlegen.

Die Voraussetzung: Das Bankpaket top ist kostenlos, wenn du eine der folgenden Bedingungen erfüllst: monatlicher Geldeingang von mindestens CHF 1’500, Vorsorgegelder von mindestens CHF 20’000, eine Hypothek von mindestens CHF 300’000 bei Bank WIR, oder der Kauf eines WIR-Anteilscheins für CHF 200. Wer Bank WIR als Hauptkonto nutzt, erfüllt die Einkommensbedingung in der Regel problemlos.

Mehr dazu in unserem Vergleich der besten kostenlosen Bankkonten.

Neon vs Yuh

Yuh gehört seit Juli 2025 vollständig Swissquote und zählte per Ende 2025 rund 400’000 Konten.

  • Kostenlose Debit Mastercard bei Yuh, CHF 20 bei Neon
  • 0.95% Fremdwährungsgebühr bei Yuh, 0.35% bei Neon Free. Yuh bietet ein Multi-Währungskonto (13 Währungen), bei dem du den Zeitpunkt des Währungswechsels selbst wählen kannst, die 0.95% Gebühr fällt aber bei jeder Umrechnung an
  • Nur CHF-Konto bei Neon
  • Fractional Trading bei Yuh, nicht bei Neon
  • 1 kostenloser Bargeldbezug pro Kalenderwoche bei Yuh, keine bei Neon Free

Neon ist bei Fremdwährungen günstiger als Yuh (0.35% vs. 0.95%). Yuh punktet dafür mit Fractional Trading, der kostenlosen Karte und dem Multi-Währungskonto. Neon hat die Wise-Integration für günstige Auslandsüberweisungen und das digitale Gemeinschaftskonto. Insgesamt sind die beiden auf Augenhöhe. Welche App besser passt, hängt davon ab, ob du eher Wert auf günstige Auslandskonditionen (Neon) oder auf das Multi-Währungskonto und Fractional Trading (Yuh) legst.

Neon vs Zak

Zak ist eine Marke der Bank Cler und bietet ein vergleichbares Angebot:

  • Kostenlose Bargeldbezüge an Bank-Cler-Bankomaten, CHF 2 an allen anderen Schweizer Bankomaten. Bei Neon Free keine Gratisbezüge (CHF 2.50 pro Bezug)
  • CHF 5 pro Bargeldbezug im Ausland bei Zak, 1.5% bei Neon Free
  • 2% Fremdwährungszuschlag auf den Visa-Referenzkurs bei Zak, 0.35% bei Neon Free
  • Kein Englisch-Support bei Zak

Neon ist bei den Auslandskonditionen klar besser als Zak, selbst mit dem neuen 0.35%-Zuschlag. Für reine Inlandsnutzung mit gelegentlichem Bargeldbezug an einer Bank-Cler-Filiale ist Zak aber eine solide Alternative.

Neon vs Wise

Wise ist eigentlich kein direkter Konkurrent, da Neon selbst Wise für Auslandsüberweisungen integriert hat. Wise bietet aber auch eine eigene Debitkarte an:

  • Wise-Karte: Zahlungen zum Interbanken-Wechselkurs mit kleinem Aufschlag (je nach Währung ca. 0.3-0.6%)
  • Multi-Währungskonto mit über 40 Währungen
  • Wise ist keine Schweizer Bank und bietet keine Schweizer Einlagensicherung. Als vollwertiges Schweizer Hauptkonto ist Wise daher nicht geeignet

Wise eignet sich hervorragend als Ergänzung zu einem Schweizer Hauptkonto. Die Kombination aus z.B. Bank WIR als Hauptkonto und Wise für internationale Überweisungen ist für viele eine optimale Lösung.

Neon vs Revolut

Revolut ist keine Schweizer Bank, sondern wird von der litauischen Revolut Bank UAB betrieben. Für Reisen ist sie aber bei Schweizern beliebt:

  • Revolut bietet zwar seit 2025 eine Schweizer IBAN (via PostFinance), diese läuft aber auf den Namen von Revolut Bank UAB. Überweisungen brauchen eine Referenznummer im Zahlungszweck, was für Lohnzahlungen und LSV unpraktisch ist
  • Keine Schweizer Einlagensicherung
  • Vergleichbare Auslandskonditionen in der kostenlosen Version
  • Wochenend-Zuschläge auf Wechselkurse
  • Nur CHF 200 pro Monat kostenlos am Bankomaten

Seit Neon die kostenlosen Auslandszahlungen abgeschafft hat, ist der Unterschied zwischen den beiden kleiner geworden. Revolut bleibt aber ohne vollwertige Schweizer IBAN und ohne Einlagensicherung nach Schweizer Recht kein Ersatz für ein Schweizer Hauptkonto.

Neon vs Alpian

Alpian ist eine in der Schweiz regulierte Digitalbank mit FINMA-Lizenz, die zur italienischen Intesa Sanpaolo Gruppe gehört:

  • Kostenloses Multi-Währungskonto (CHF, EUR, USD, GBP)
  • Kartenzahlungen in CHF, EUR, USD und GBP sind kostenlos. Bei Währungsumrechnung zwischen diesen vier Währungen fällt ein Aufschlag von 0.2% (Wochentag) bzw. 0.5% (Wochenende) an. Zahlungen in anderen Währungen laufen zum Visa-Referenzkurs, der einen eigenen intransparenten Spread enthält
  • CHF 2 pro Bargeldbezug in der Schweiz, 2.5% im Ausland
  • Nur virtuelle Karten gratis, die einzige physische Karte ist eine Metallkarte für CHF 60
  • Twint nur als Prepaid-Version (wie bei Neon)
  • Fokus auf Vermögensverwaltung und Private Banking

Alpian hat eine moderne, flüssige App und die Konditionen für CHF/EUR/USD/GBP sind dank dem Multi-Währungskonto sehr kompetitiv für Auslandszahlungen. Das grösste Problem: Die einzige physische Karte kostet CHF 60. Zwar ist Apple Pay weit verbreitet, aber gerade auf Reisen ist eine physische Karte oft unverzichtbar (Mietwagen, Hotels, Länder mit weniger Mobile-Payment-Akzeptanz). Dazu kommen die hohen Kosten für Bargeldbezüge im Ausland (2.5%). Als reines Alltagskonto ist Neon die praktischere Wahl.

Neon Bank Fazit

Neon hat seit den Preisänderungen im Mai 2025 an Attraktivität eingebüsst. Das ehemalige Alleinstellungsmerkmal, kostenlose Zahlungen im Ausland, gibt es im Gratis-Plan nicht mehr. Mit dem 0.35% Fremdwährungszuschlag ist Neon Free zwar immer noch günstiger als viele traditionelle Banken, aber die Konkurrenz hat aufgeholt. Bank WIR bietet mit dem Bankpaket top ein besseres Gesamtpaket für die meisten Nutzer.

Trotzdem hat Neon seine Stärken: Das digitale Gemeinschaftskonto (Neon Duo) ist einzigartig unter den Schweizer Neobanken, die Wise-Integration ist praktisch, und mit Neon Invest sowie Neon 3a bekommst du Banking, Investieren und Vorsorge in einer App. Für Leute, die alles an einem Ort wollen, ist das ein Pluspunkt.

Meine Empfehlung: Neon Free taugt als kostenloses Zweitkonto für den Schweizer Alltag. Wer regelmässig im Ausland zahlt, sollte sich aber Bank WIR oder Neon Plus (CHF 20/Jahr) anschauen. Alpian wäre eine interessante Alternative für Auslandszahlungen, scheitert aber an der fehlenden kostenlosen physischen Karte. Als Allround-Hauptkonto ist Bank WIR Neon mittlerweile überlegen.

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